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Roche setzt auf Innovation

von Johannes Hesche, Portfoliomanager

Roche setzt auf Innovation

von Johannes Hesche, Portfoliomanager

Die Welt verändert sich schnell. In wenigen Bereichen ist das so offensichtlich wie in der Pharmaindustrie. In den letzten Jahren gab es hier enorme Entwicklungen - eine der jüngsten ist die Krebsimmuntherapie. Hier wird mithilfe eines Medikamentes das körpereigene Abwehrsystem trainiert, Krebszellen zu zerstören. Tecentriq von Roche ist ein solches Medikament. Es wird zur Bekämpfung von Blasen- und Lungenkrebs eingesetzt, und in mehreren Phase-3-Studien wird untersucht, ob Tecentriq auch für die Behandlung von Brustkrebs wirkt.

Roche hat gerade bekannt gegeben, dass man den Biotechnologiekonzern Spark Therapeutics kaufen möchte, einen Spezialisten im Bereich Gentherapie, der durch das Medikament Luxturna bekannt wurde. Luxturna ist die erste Gentherapie gegen genetisch bedingte, frühkindliche Erblindung. Zusätzlich hat Spark eine interessante Entwicklungspipeline, was die Firma zu einem guten Übernahmekandidaten macht.

Komplizierte, biologische Medikamente, wie von Roche hergestellt, galten bislang als nicht nachmachbar. Mittlerweile wissen wir, auch das geht. „Biosimilars“ heißen diese Medikamente und sind im Prinzip Generika. Dieser Umstand zwingt die Konzerne, ständig weiter zu forschen. Tun sie das nicht, erodiert die Ertragsgrundlage. Die Wenigsten können das so gut wie Roche. Im Moment befinden sich 26 verschiedene Medikamente bei Roche in verschiedenen Entwicklungsstufen, alle mit sehr verschiedenen Anwendungsgebieten. Kaum ein Unternehmen ist im Bereich Forschung und Entwicklung so breit aufgestellt wie das Basler Vorzeigeunternehmen.

Die Aktionäre bleiben dabei nicht auf der Strecke und bekommen eine Dividende von mehr als 3% ausgeschüttet. Daher ist die Aktie im Fonds „ACATIS Value und Dividende“ vertreten.

Weitere Informationen zum Fonds finden Sie hier.

Für den Bericht gilt unser Disclaimer.
 

Foto: Johannes Hesche