Zum Inhalt springen

Wer soll das alles lesen? Die Maschine!

von Jörg Hering, Data Scientist

Wer soll das alles lesen? Die Maschine!

von Jörg Hering, Data Scientist

Auf alle Börsenanleger, vom kleinen Aktionär bis hin zum Großinvestor, strömt täglich eine unfassbar große Informationsflut ein. Geschäftsberichte, Quartalsberichte, Ad-Hoc Mitteilungen, Zeitschriftenartikel und nicht zu vergessen die vielen Internetbeiträge in den sozialen Medien, wie Facebook und Twitter. Obgleich nicht jede Information von Bedeutung ist, können auch vermeintlich weniger wichtige Nachrichten eine enorme Relevanz für den Kapitalmarkt haben. Bestes Beispiel: Die Ankündigung von Elon Musk auf Twitter den Autobauer Tesla zu einem Privatunternehmen zu machen und von der Börse zu nehmen.

„Am considering taking Tesla private at $420. Funding secured.” (Elon Musk, 7. August 2018)

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wer die tausenden Seiten an Unternehmensberichten und unzähligen Internetbeiträgen lesen soll. Schnell wird klar, dass der Mensch diese Unmengen an Unternehmensinformationen nicht lesen und noch viel weniger richtig einordnen kann. Moderne Computer und ihre Fähigkeit, große Mengen an Daten verarbeiten zu können, sind die Voraussetzung für die Lösung dieses Problems. Automatisierte Computerprogramme (Algorithmen), welche die Unternehmensinformationen von alleine lesen und gleichzeitig interpretieren, steuern den Rest zur Lösung des Problems bei. Der Wunsch eines jeden Börsianers: eine automatische Auswertung aller zur Verfügung stehender Informationen.

Genau diesen Weg versucht die ACATIS Investment zu gehen und forscht in diese Richtung. Auf der Suche nach den besten Aktien mit Potenzial durchforsten Suchalgorithmen unzählige Unternehmensberichte und Beiträge im Internet, um alle wichtigen Details über ein Unternehmen zu entdecken und zu bewerten. Durch die Kombination einer fundierten Analyse der Geschäftszahlen und einer automatisierten Auswertung der Unternehmensinformationen soll die Aktienauswahl solide werden.

 

Für den Bericht gilt unter Disclaimer.

Foto: Jörg Hering